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AUSSICHTEN

WIR BIETEN

Halden­abdeckung:
Die Vorteile

Die Aufhaldung ist weltweit gängige Praxis beim Abbau von Kalisalzen. Um den Eingriff in die Natur zu kompensieren, engagieren wir uns im Bereich der Rekultivierung von Kalirückstandshalden. Zur Verringerung der Entstehung salzhaltiger Wässer haben wir unterschiedliche Verfahren der Haldenabdeckung entwickelt, beantragt und umgesetzt. Durch die Verwertung von Reststoffen in den Abdeckschichten schonen wir natürliche Ressourcen und Deponiekapazitäten – und schaffen gleichzeitig ein ökologisch hochwertiges Projekt zur Förderung der Biodiversität.

Haldenabdeckung Schemata
Haldenabdeckung Schemata

Die ökologisch sinnvolle Lösung

Die Abdeckung dieser Rückstandshalden trägt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Umweltauswirkungen und somit zur nachhaltigen Rohstoffgewinnung bei:

  • Verringerung salzhaltiger Wässer
    Die Abdeckschichten können Niederschlagswasser speichern und wieder an die Atmosphäre abgeben. Bei einer Begrünung wird dieser Effekt durch die Evapotranspiration der Pflanzen verstärkt.
  • Schonung natürlicher Ressourcen
    Durch die Verwertung von Reststoffen innerhalb der Abdeckschichten wird auf den Einsatz natürlicher Ressourcen weitestgehend verzichtet.
  • Einsparung von Deponiekapazitäten
    Durch eine Verwertung z. B. von Böden und Bauschutt zur Abdeckung werden wertvolle Deponiekapazitäten geschont.
  • Erhöhung der Biodiversität
    Die begrünten Abdeckschichten bieten neuen Lebensraum für verschiedene Pflanzen und Tiere und tragen somit zur Artenvielfalt bei.
  • CO2-Einsparung
    Durch den Verzicht auf die Gewinnung natürlicher Ressourcen und die Einbindung von Kohlendioxid bei der natürlichen Bodenbildung auf der Abdeckschicht leisten wir einen Beitrag zur Reduzierung des Klimagases.

„Durch die Verwertung von geeigneten Materialien leistet die Haldenabdeckung einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Kaliproduktion.“

Dr. Arne Schmeisky, Mitarbeiter Projektentwicklung Haldenabdeckung

Interessant zu wissen

Haldenabdeckungen tragen zur Biodiversität bei

Die Haldenabdeckung leistet einen enormen Beitrag zur Biodiversität. So konnten in Friedrichshall (Sehnde) auf der abgedeckten Halde bereits 192 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen werden.

Begrünung spart Wasser ein: Eine etablierte Begrünung kann im langjährigen Mittel mindestens 80% des Niederschlags verdunsten. Die Effizienz der Abdeckung kann aber sogar noch höher sein.

Haldenbegrünungen sparen Wasser ein
Verwertung von Reststoffen schont natürliche Ressourcen

Durch die Abdeckung wird der Anteil von niederschlagsbedingten Haldenwasser signifikant reduziert. Gleichzeitig wird bei Abdeckverfahren mit Begrünung ein neues Habitat für Pflanzen und Tiere geschaffen, das zum lokalen Artenreichtum beiträgt. Die Verwertung von Reststoffen schont natürliche Ressourcen, aber auch wertvolle Deponiekapazitäten.

Beeindruckende Projekte

K+S deckt bereits seit mehreren Jahrzehnten Rückstandshalden ab. Dabei wurde ein enormer Forschungsaufwand betrieben, um bestehende Verfahren weiterzuentwickeln und neue Lösungen zu etablieren. Verschiedene Kleinhalden wurden bereits erfolgreich abgedeckt, die Herausforderung sind jedoch mittelgroße und große Halden. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.

Slide Halde Sigmundshall der K+S

Zukünftige Referenzen

Die mittelgroße Halde Friedrichshall bei Sehnde wird voraussichtlich 2021 fertig abgedeckt. Das Nachfolgeprojekt, die Halde Niedersaschen, befindet sich derzeit im Beantragungsprozess. Die Abdeckung von Halden dieser Größe ist Stand der Technik und wird auch an den Halden im Südharz und in Niedersachsen durchgeführt. K+S hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen neue Verfahren entwickelt, um auch Großhalden wie z. B. an der Werra in Zukunft abdecken und renaturieren zu können.

Halde Friedrichshall mit einem Boden-Bauschutt-Verfahren

Aktuelle Projekte

Weitere Projekte in Planung

„Sie interessieren sich für technische Details der Abdeckungsverfahren? Sprechen Sie uns an, wir sind gerne für Sie da!“

Dr. Arne Schmeisky | Mitarbeiter Projektentwicklung Haldenabdeckung

Dr. Arne Schmeisky | Ansprechpartner für Haldenabdeckungen
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